Hundeplatz Flinke Pfoten – für Alle, auch Nicht-Vereinsmitglieder
17.30–18.30 Uhr und 20.45-21.30 Uhr
Einladung zu Agility-Schnupperstunden
„Agility“ – schon viel gehört, aber noch nie probiert? – dann jetzt !
( für agile Menschen & gesunde Hunde – ab 12 Monaten alle Rassen und
alle Grössen – aber mit Elan, Leckerli`s und!! Spielzeug )
Bis dann,
Euer Agility-Trainer-Team Christina & Günter
Toll wäre eine vorherige Anmeldung und kurze Info`s über
Euch und
Euren
Hund
Tel. 0172-8446973 und/oder besser per email
cterheggen@ptc.com
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!!! erweiterte Agility-Übungszeiten für Euch !!! – ab 7. Okt 2009:
-> neuer Agility-Anfänger-Kurs – dann ab 7. Oktober 2009
Mittwochs - b. Christina:
17.00–18.00 Uhr – Anfänger
18.00-19.00 Uhr – Fortgeschrittene/Turniergruppe
Donnerstags - b. Günter:
19.00–20.00 Uhr – Anfänger
20.00-21.00 Uhr – Turniergruppe ( derzeit voll )
( Die Gruppeneinteilung hierzu erfolgt bis Anfang September )
( die Dienstags-Fun-Gruppe bei Melanie bleibt wie gehabt – und ist derzeit voll belegt )
Um was geht es da – bei „Agility“ - eigentlich .... ????:
Als
ich/wir das erste Mal von diesem Sport gehört habe/n, dachte
ich, es handelt sich hierbei um irgendeine Beschäftigungstherapie
für Hund und Besitzer. Kinderkram halt. Im Wald oder Feld zu
spazieren war denen zu langweilig. Also musste eine neue
Herausforderung her. Sinnvoll oder nicht: Hauptsache mal wieder was
Neues.
Aber was konnte schon so spannend daran sein, seinem Hund
über irgendwelche Hindernisse zu locken oder zu scheuchen?
Von
Vielen müde belächelt fristete der Sport darum zuerst nur
ein Nischendasein. Aber mit der Zeit schauten immer mehr von den
anfänglichen Zweiflern über den Tellerrand und machten sich
bei den damals nur vereinzelt stattfindenden Turnieren selbst ein
Bild. Hatte man auf solch einer Veranstaltung das Glück einen
gut ausgebildeten Hund bei der Arbeit zu beobachten, fing man schnell
Feuer.
Ich habe mich lange diesem Sport verweigert. Erst durch
meinen Hund, dem drei oder vier Stunden Auslauf als Beschäftigung
einfach nicht ausgereicht haben, wurde ich gezwungen mich mit Agility
auseinanderzusetzen. Dem Hund fehlte es einfach an Aufgaben, die
nicht nur seine Muskulatur, sondern auch seine grauen Zellen
forderten. Also: Halbherzig den nächstgelegen Hundeplatz
angesteuert, der Agility in seinem Repertoire hat. Man kann ja mal
gucken. Wenn's nicht gefällt, ist man ja auch schnell wieder
weg. Aber dazu gab es keine Veranlassung. Als der Hund begriffen
hatte, um was es da überhaupt geht, war er Feuer und Flamme.
Zuerst wurden nur kleine Hindernisse überquert und ein Tunnel
durchlaufen. Das reichte aber aus, ihm vor jedem neuen Start die
Augen leuchten zu lassen.
Wenn man einmal gesehen hat, mit welch
einer Begeisterung der Hund bei der Sache ist, ist man diesem Sport
eigentlich schon verfallen. Dann versteht man auch, warum immer mehr
Menschen Agility zu Ihren Hobby machen. Und das Schöne daran
ist: Es macht nicht nur dem Hund Spaß. Der Mensch hat
mindestens genauso soviel Freude dabei. Und ganz nebenbei hält
man sich auch geistig und körperlich fit. Denn so einfach, wie
es sich anhört ist es leider nicht. Denn das Frustrierendste an
diesem Sport ist die Tatsache, dass der Schwachpunkt im Duo Zwei- und
Vierbeiner, leider wieder der Mensch darstellt. Man glaubt gar nicht,
wie wenig man seinen eigenen Körper unter Kontrolle hat, wenn
man versucht seinem Hund mit minimaler Körpersprache die
Richtung zu weisen, ohne sich beim Sturz über eine im Weg
stehende Hürde den Hals zu brechen.
Trotz aller Hindernisse,
die sich Hund und Begleiter in den Weg stellen:
Agility macht einfach Spaß.
Man beschäftigt sich intensiv mit seinem Hund, wächst zusammen und hält sich nebenbei noch fit.
Man unterscheidet die folgenden Gerätetypen:
Hindernisse,
die übersprungen bzw. Durchsprungen werden
müssen.
Stangenhürden, Besenhürden, Mauern,
Weitsprung, Reifen
Kontaktzonengeräte,
die überlaufen werden müssen. Dazu gehören:
Steg,
Wippe und die A-Wand
Den
Namen Kontaktzonengeräte haben diese Parcourselemente von der
markierten Fläche im Anfangs- und Endbereich des Hindernisses,
in die der Hund beim Betreten des Gerätes mindestens ein Pfote
setzen muss.
Zu der Familie der Tunnel,
die es zu durchlaufen gilt, gehören der Stofftunnel oder
Sacktunnel und der feste Tunnel (lang und kurz).
Tisch
Dort
wird der Hund für eine bestimmte Zeit geparkt, bis es wieder
weitergeht. Wie lange der Hund auf dem Tisch ausharren muss, bestimmt
letztendlich der Prüfer.
Slalom
maximal
12 Stangen, durch die der Hund in einer bestimmen Richtung fädeln
muss. Gestartet wird mit der Slalomstange, die sich neben der linken
Hundeschulter befindet.
Damit die Hunde untereinander eine reelle
Chance haben, sich zu messen, erfolgt eine Dreiteilung aller
teilnehmenden Hunde anhand ihrer Größe und
Leistungsfähigkeit. Je Größer der Hund desto höher
die Hindernisse.
Man unterscheidet:
Mini
(Small)
Schulterhöhe kleiner als 35 cm
Sprunghöhe Einfachsprung
25 bis 35 cm
Midi
(Medium)
Schulterhöhe kleiner als 43 cm
Sprunghöhe Einfachsprung
35 bis 45 cm
Standard
(Large)
Schulterhöhe ab 43 cm
Sprunghöhe Einfachsprung 55 bis 65
cm
Außerdem werden erfolgt eine Einteilung in
unterschiedliche Leistungsklassen:
AO
– Beginner Klasse
( Ohne Slalom – ohne Wippe & Voraussetzung:
Begleithundprüfung und mindestens 18 Monate alt.
)
A1
Voraussetzung:
Begleithundprüfung und mindestens 18 Monate
alt.
A2
Voraussetzung:
Dreimal in Klasse A1 unter den ersten Drei sein. Vorzüglich
abschneiden, d.h. ohne Fehler und dann müssen das auch noch zwei
verschiedene VDH-Richter gewertet haben. Bei dem Turnier muss es sich
um eine VDH-Veranstaltung gehandelt haben.
A3
Voraussetzung:
Dreimal in Klasse A2 unter den ersten Drei sein und wieder vorzüglich
abschneiden.
Der Rest (Richter, VDH-Veranstaltung ...) wie bei A2.
"Agility" (gesprochen: ädschiliti )ist das englische Wort für Behändigkeit, Gewandtheit.
Bei diesem Turniersport steht die Freude an der Bewegung an erster Stelle. An Wettkämpfen wird erst später gedacht . Die meisten Agility-Teilnehmer wollen nur Spaß mit ihrem Hund haben.
Als besondere Attraktion im Pausenprogramm der Crufts Dog Show führten 1977 englische Dienst- und Polizeihunde die ersten Übungen vor, die dem Pferdesport nachempfunden waren. Das Programm fand weltweit begeisterte Anhänger. 1991 legte die FCI verbindliche Regeln fest. Diese wurden inzwischen überarbeitet und den praktischen Anforderungen besser angepasst. Das neueste Reglement gilt seit dem 1.1.2002.
Agility ist der Spaßsport schlechthin für Hunde und Hundehalter. Diese Art der Freizeitgestaltung kommt dem Wesen und den Wünschen, den Bewegungsabläufen und den Verhaltensweisen der Hunde entgegen.
l Der Hund ist körperlich ausgelastet, weil die Bewegungsabläufe alle Muskelgruppen anspricht und trainiert. ZIEL: Gesundheit und Fitness
l Aufgaben, die den Hund auch geistig fordern, schärfen die Sinne, schulen das Gedächtnis und erhöhen die Konzentration
l Erfolge steigern das Selbstbewusstsein, motivieren den Hund und erhöhen den Ergeiz.
l Freude an der Teamarbeit mit dem Menschen stärkt das Vertrauen zwischen Hund und Halter und verbessert das gegenseitige Verständnis.
l Kontakte der Hunde untereinander bei Training und Wettkampf fördern das Sozialverhalten, machen die Hunde umgänglicher .
Agility
ist...
...die
einzige Sportart, über welche die Aktiven 5 Stunden
ununterbrochen reden, und dann immer noch genug Diskussionsstoff
haben um weiterplaudern zu können.
Ja, aber was ist Aschiliti jetzt genau?"
Eben, Pferdespringsport mit Hund statt Pferd - inklusive einigen zusätzlichen Hindernissen, mit dem die Pferde ihre liebe Mühe hätten, als da wären der einfache Sprung, der Doppelsprung, der Weitsprung, der Reifen, die Mauer, der Sacktunnel, die Röhre, der Slalom, die Wippe, der Laufsteg, die Wand und der Tisch. Einfach formuliert hat Hund und Mensch im Agility eine Ansammlung von Hindernissen in einer gewissen Zeit korrekt und in korrekter Reihenfolge zu absolvieren.
Im FCI Reglement steht, dass Agility als Geschicklichkeitssport und nicht als Geschwindigkeitssport gedacht sei. So sind denn auch gewisse Hindernisse weniger auf Geschwindigkeit als mehr auf Kontrolle ausgelegt - die Kontaktzonenhindernisse. Böse Zungen würden sagen, sie sind gedacht, um uns das Training, den Wettkampf und generell das Leben schwer zu machen.
Das mit dem "korrekt" ist so eine Sache. Fehler werden natürlich bestraft, und zwar mit je 5 Fehlerpunkten.
Das wär das Thema "korrekt absolvieren". Die korrekte Reihenfolge hat es dann schon etwas mehr in sich. Bei den Reitern geschieht dies mitunter etwas seltener, sprich praktisch nie. Aber im Agility, wo jeglicher Berührungskontakt verboten ist, haben wir es etwas schwieriger den Hund nur mittels Stimme, Handzeichen und Bodylanguage an all den anderen noch nicht oder nicht mehr erlaubten Hindernissen auf das richtige hinzusteuern.
Jene, welche dieses Problem weniger kennen, befassen sich dann normalerweise eher mehr mit dem Problem "Zeitlimit".
„Agility is fun“ !!!!!!
Viele Grüsse
& auf bald,
Christina – mit Zeus